Einladung zur 8. Jahreshauptversammlung

Liebe Aktivisten,

der Vorstand möchte Sie herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung einladen. Wir bitten Sie um Rückmeldung zur Teilnahme an der Versammlung.

Die Veranstaltung findet statt am: Samstag, den 29.02.2020 um 20:00 Uhr in der Kuckuckshütte Mellnau, Burgstr. 94 in Wetter-Mellnau.

Tagesordnung:

  • TOP 1: Eröffnung und Begrüßung
  • TOP 2: Jahresrückblick 2019
  • TOP 3: Bericht des Kassenprüfers
  • TOP 4: Entlastung des Vorstands
  • TOP 5: Ausrichtung und Aktivitäten 2020
  • TOP 6: Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung müssen spätestens eine Woche vor Sitzungsbeginn schriftlich oder per Mail beim Schriftführer eingereicht werden.

Ich freue mich auf eine möglichst vollständige Versammlung und verbleibe

mit freundlichen Grüßen,
Dr. Marc Böttcher
(Schriftführer)

Brücken, Überführungen und Kreisel sind schon da – wen stört da noch ein Windpark?

In der Oberhessischen Presse wurde zum Artikel „Klimanotstand ja – aber keine Windräder“ am 20.12.2019 ein Leserbrief veröffentlicht, in dem der Verfasser auf die Landschaftsveränderung rundum Wetter hinweist, die derzeit aufgrund der Bauarbeiten für die Umgehungsstraße entstehen. Und er ergänzt, „was würde dem entgegenstehen, dass diese Landschaft auch noch den Bau von Windkraftanlagen verträgt?“ Für die BI Windkraft Wetter antwortet Dr. Marc Böttcher:

Versucht man die Energiewende im nationalen Alleingang, ist sie im dicht besiedelten Deutschland zum Scheitern verurteilt. Dann müssen Windkraftanlagen an Standorten errichtet werden, an denen sie ineffizient arbeiten und Konflikte mit der Bevölkerung hervorrufen, wie zum Beispiel im VRG 3105 Todenhausen-Mellnau.

Hier haben wir gemessene Windhöffigkeiten von 4,8 m/s, die einen wirtschaftlichen Betrieb nicht möglich machen, auch wenn Herr Bartelmess in seinem Leserbrief vom 20.12.2019 „sich nicht vorstellen kann, dass der Wind hier anders pfeift“. Herr Bartelmess möchte berechtigter Weise den Wald schützen und die Energieerzeugung in die Nachbarkommune verlagern, wo „die Landschaft sich hier durch den Bau von Brücken, Überführungen und Kreisel total verändert hat.“

Auf seine Frage: „Was würde dem entgegenstehen, dass diese Landschaft auch noch den Bau von Windkraftanlagen verträgt?“ möchte ich ihm gerne antworten. Es sind die fehlende Windhöffigkeit, der rechtsgültige Ablehnungsbeschluss der Oberen Denkmalschutzbehörde wegen der Verstellung der Burg Mellnau und der ausgewiesene Wille aller Parteien in Wetter, auf diese Form der regenerativen Energiegewinnung zu verzichten. Nicht, weil man die Energiewende ablehnt, sondern weil man sich mit regenerativen Heizkraftwerken einer nachhaltigen Wärmeversorgung verschrieben hat, effizient die Wasserkraft nutzt und im VRG 3105 leider kein Wind weht.

Und um es klar zu sagen: symbolische Windräder reichen nicht aus! 66% der Primärenergie (Heizen, Transport und Strom) werden zurzeit importiert, zumeist Erdöl, Gas und Steinkohle. Alle bisher errichteten regenerativen Anlagen tragen zu 13%, die Windkraft mit 30.000 Anlagen nur zu 3% zur Primärenergie bei. Nimmt man nur den Strommarkt, beträgt der Anteil der Windenergie rund 40%.

Eine vollständige regenerative Energieversorgung (Heizen, Transport und Strom) erscheint bei diesen Zahlen auf deutschem Boden allein nicht machbar. Schlau wäre es, den Import von Energie ökologisch zu gestalten. Weg von Kohle, Öl und Gas, hin zu regenerativ erzeugtem Wasserstoff und grünem Strom. Wir liefern dazu das Know How und die Maschinen und dafür kaufen wir grüne Energie ein, die an effizienten Standorten produziert wird.

Für die BI Windkraft Wetter,
Dr. Marc Böttcher

Quelle: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Windkraft-Investor sammelt Flächen im Windvorranggebiet

Seit einiger Zeit ist ein Windkraft-Investor in unserer Region unterwegs. Sein Unternehmen bemüht sich, Flächen im Vorranggebiet 3105 (Todenhausen-Mellnau) anzupachten, um dort Windkraftanlagen zu errichten.

Der Musterpachtvertrag geht von einer Laufzeit von 20 Jahren sowie einer Verlängerungsoption von 2x 5 Jahren aus. Die Entgeltvereinbarung ist in dem Muster nicht festgeschrieben, so dass jeder Verpächter letztlich seinen individuellen Prozentsatz aushandeln muss.

Der Vertrag erweckt durch eine Beispielrechnung den Eindruck, die Mindestpacht für ein Windrad würde – bei einer Einspeiseleistung von 10 Millionen kW/h – ca. 25.000 Euro betragen. Der geneigte Leser mag glauben, „für meinen Acker bekomme ich 25.000 Euro im Jahr.“

Der Betrag ist sicherlich jedem Grundstückseigentümer zu gönnen, jedoch wird im weiteren Verlauf des Pachtvertrags darauf hingewiesen, dass lediglich 30% der Entgeltsumme beim Verpächter ankommen. Das restliche Geld wird für die anliegenden Nachbargrundstücke, Naturschutz-Ausgleichsmaßen, Zuwegungen und sonstige Nutzungsentgeltberechtigte verbraucht.

Doch damit nicht genug: die Musterrechnung geht von einer Einspeiseleistung von 10 Millionen Kilowattstunden pro Jahr aus. In dieser Zahl steckt durchaus ein gewisser Optimismus – immerhin ergab die Windmessung im Jahr 2014, dass auf der Fläche eine Windhöffigkeit von gerade einmal 4,8m/s gegeben war. Deutlich weniger als die Mindestwindhöffigkeit, die der hessische Landesentwicklungsplan für Windparks vorschreibt (aktuell: 5,75m/s).

Die BI Windkraft Wetter hat die Fraktionsvorsitzenden in der Stadtverordnetenversammlung bereits aufgefordert, das Klageverfahren der Stadt gegen das Land Hessen in Sachen Teilregionalplan Windenergie und den Landesentwicklung Hessen weiterhin aktiv zu begleiten. Da die beiden Klagen keine aufschiebende Wirkung für ein Bauvorhaben eines Investors haben, ist in dieser Sache Aufmerksamkeit und weiteres Engagement geboten. Da die Stadtverordneten und der Magistrat weiterhin einstimmig gegen Windkraftanlagen im Vorranggebiet Todenhausen-Mellnau sind, macht es in jedem Fall Sinn, dass die Stadt sich vorsorglich um den Ankauf weiterer Flächen im Vorranggebiet bemüht.

Wer Grundstückseigentümer ist und einen Pachtvertrag angeboten bekommen hat, kann sich persönlich in Mellnau an den 1. Vorsitzenden der BI, Horst Althaus, oder per E-Mail an die BI Windkraft Wetter wenden. Die BI beobachtet schon seit Jahren die Angebote der verschiedenen Unternehmen und kann helfen, den konkret vorgelegten Vertrag einzuordnen (Disclaimer: keine Rechtsberatung).

Stadt Wetter berät über Klage gegen den Landesentwicklungsplan

Ende 2018 beschloss die Stadt Wetter, gegen den Teilregionalplan Energie Mittelhessen zu klagen.

Im Rahmen der Klagevorbereitung zeigt sich nun, dass eine Klage gegen den Teilregionalplan allein nicht ausreichend ist. Um erfolgversprechend klagen zu können, müsste nach Einschätzung der Juristen auch der Landesentwicklungsplan 2018 zu Fall gebracht werden. Unglücklicherweise läuft die Klagefrist hierfür bereits in wenigen Tagen ab…

Trotz aller Widrigkeiten zeigt sich die Stadt jedoch handlungsfähig – und hat dafür äußerst kurzfristig für Montag, den 9. September 2019, zwei Sondersitzungen anberaumt. Ab 19 Uhr trifft sich der Bauausschuss im Bürgerhaus der Stadt Wetter. Ab 20 Uhr kommt die Stadtverordnetenversammlung in der Stadthalle zusammen und berät über das Anliegen in großer Runde. Allein die enge und kurzfristige Taktung unterstreicht die Wichtigkeit des Anliegens.

Die Sitzungen sind beide öffentlich – die interessierte Öffentlichkeit ist gerne gesehen. Die BI ist vor Ort mit von der Partie.

So hoch werden Windräder im Jahr 2019

Als die BI Windkraft Wetter im Jahr 2012 sich erstmals mit Windrädern zwischen Todenhausen, Mellnau und Wetter befasste, sprachen wir über Anlagen mit einer Nabenhöhe von ca. 140m. Inklusive Rotorblätter kam man in der Spitze auf ca. 186m.

Mittlerweile sind 7 Jahre vergangen und die Technik hat sich weiterentwickelt. Zeit, für ein Update.

In unserer direkten Nachbarschaft, genauer: in Niederasphe, plant ein Investor bereits mit Anlagen, bei denen statt 186m eine Gesamthöhe von stolzen 250m angesagt ist.

Überträgt man dieses Maß auf die Verhältnisse in der Region Wetter, würden die Anlagen auf dem Galgenberg weithin alles überragen – selbst die Spitze des Wollenbergs.

Höhenprofil Windpark Todenhausen-Mellnau, Stand 2019

Spenden für die Klage: BI Windkraft Wetter vs. Land Hessen

Der Teilregionalplan Energie Mittelhessen trat am 18.12.2018 in Kraft. Immer noch lehnen zahlreiche Bürgerinitiativen die Zuordnung der Windvorranggebiete ab.

Gemeinsam mit der Stadt Wetter wollen wir, die BI Windkraft Wetter e.V., nicht hinnehmen, dass das Land Hessen bei der Planung der Windvorranggebiete sowohl die offizielle Windmessung der Stadt als auch das Gutachten der Oberen Denkmalschutzbehörde schlichtweg ignoriert hat. Diese Willkür wollen wir nicht hinnehmen und den vorgegebenen demokratischen Weg zu Ende gehen. Dieser besteht in einer Klage gegen den gesamten Teilregionalplan.

Die Klage gegen das Land Hessen erfordert in hohem Maße anwaltliches Engagement und einen langen Atem. Die Stadt Wetter hat uns aufgefordert, dass wir uns an den zu erwartenden Anwaltskosten in Höhe von maximal 12.000,- € beteiligen sollen. Die Erwartung der Stadt liegt bei 1/3 der Anwaltskosten, also bis zu 4.000,- €.

Für diese Summe reichen Mitgliedsbeiträge und unser Kassenstand leider nicht aus – und darum bitten wir um Ihre Unterstützung.

Wir klagen insbesondere, weil das Land Hessen Windkraftanlagen an einer Stelle bauen möchte, an der nachweislich kaum Wind weht. Dieser behördlichen Willkür muss Einhalt geboten werden. Energiewende ja, aber bitte mit Sinn und Verstand.

Wenn auch Sie unser Anliegen unterstützen, helfen Sie uns mit einer Spende!

Spendenkonto:

  • Empfänger: BI Windkraft Wetter
  • IBAN: DE02533500000080014651
  • BIC: HELADEF1MAR (Sparkasse Marburg-Biedenkopf)
  • Verwendungszweck: Klage gegen den TRPEM

Wir sind ein gemeinnütziger Verein und Spenden an die BI sind steuerlich begünstigt. Spendenquittungen werden über den Kassenwart des Vereins ausgestellt. Kassenwart des BI Windkraft Wetter e.V. ist Rainer Heideroth, Burgstr. 11, 35083 Wetter-Mellnau.

Über den weiteren Verlauf der Klage informieren wir auf unserer Homepage
www.bi-windkraft-wetter.de.

 

Einladung zur 7. Jahreshauptversammlung

Liebe Aktivisten,

der Vorstand möchte Sie herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung einladen. Die Veranstaltung findet statt am: Freitag, den 22.02.2019 um 20:00 Uhr In der Kuckuckshütte an der Burg in Mellnau.

Tagesordnung:

  • TOP 1               Eröffnung und Begrüßung
  • TOP 2               Jahresrückblick 2018
  • TOP 3               Bericht des Kassenprüfers
  • TOP 4               Entlastung des Vorstands
  • TOP 5               Wahl des Vorstands
  • TOP 6               Ausrichtung und Aktivitäten in 2019
  • TOP 7               Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung müssen spätestens bei Sitzungsbeginn schriftlich oder per Mail beim Schriftführer eingereicht werden.

Unter TOP 6 wird insbesondere die Klage der BI und der Stadt Wetter gegen den Teilregionalplan Energie Mittelhessen gesprochen. Diese Klage wird komplex und teuer – umso wichtiger ist es, darüber ausführlich zu sprechen.

Ich freue mich auf eine möglichst vollständige Versammlung und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Dr. Marc Böttcher
(Schriftführer)

Klage gegen den Teilregionalplan

Am Montag, den 17. Dezember 2018, lädt die BI Windkraft Wetter e.V. zu einer öffentlichen Vorstandssitzung ein. Ziel des Treffens ist, über die Klage der Stadt Wetter gegen den Teilregionalplan zu beraten.

Die Stadt Wetter strebt eine Klage gegen den Teilregionalplan als Ganzes und gegen das Wetteraner Vorranggebiet VRG 3105 im speziellen an. Die Stadt wünscht sich jedoch von der BI, dass wir diese Klage mit EUR 4.000,- unterstützen. Es gibt viel zu besprechen.

Die Veranstaltung findet statt am:
Montag, den 17.12.2018 um 20.00 Uhr
im Restaurant Pepperoni (ehem. Mellnauer Eck),
Marburger Str. 1, Wetter

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Beteiligung an der Klage der Stadt gegen den Teilregionalplan
  3. Verschiedenes

Einladung zur Podiumsdiskussion am 28. September

10 Bürgerinitiativen aus Mittelhessen laden ein zur öffentlichen Podiumsdiskussion vor der hessischen Landtagswahl 2018. Das Wichtigste in aller Kürze:

  • Erfahren Sie von den Parteien, wie es mit der Windenergie in Mittelhessen weitergehen soll.
  • Nutzen Sie die Gelegenheit zur Information und Diskussion mit Experten und Landtagskandidaten.
  • Freitag, 28. September 2018, 19:30 Uhr
  • Bürgerhaus Marburg-Cappel, Goethestr. 1, 35043 Marburg

Die bevorstehende Landtagswahl in Hessen ist ein wichtiger Meilenstein unseres demokratischen Meinungsbildungsprozesses. Die Energiewende und ihre Auswirkungen auf Menschen, Natur und Wirtschaft sind Schlüsselthemen für die Bürgerinnen und Bürger in Mittelhessen. Gerade bei der Umsetzung vor Ort sind noch zahlreiche Fragen offen, für die von der künftigen Landesregierung Lösungen und Antworten erwartet werden.

Im Landkreis Marburg-Biedenkopf gibt es bereits ca. 100 Windkraftanlagen (WKAs) und somit verfügen die Anwohner über direkte Erfahrungen, wie sich WKAs auf ihr Leben unmittelbar auswirken. Darüber hinaus bestehen, aufgrund der häufigen Stillstandzeiten, erhebliche Bedenken, ob diese Technologie eine sichere Energieversorgung gewährleisten kann und ob Strom langfristig bezahlbar bleibt. Der TRP-Energie-Mittelhessen weist zusätzliche Standorte aus, sodass von einem weiteren Zubau ausgegangen werden kann. Viele dieser Standorte befinden sich im Wald und vernichten damit wichtige CO2 – Senker sowie Lebensraum für Menschen und Tiere. Wir stellen uns als Bewohner der Region die Frage, inwiefern sich die Politik über die Interessen der Bürger stellen darf?

Dazu möchten wir gerne in einer Podiumsdiskussion von kompetenten Gesprächspartnern Argumente hören.

Wir freuen uns, folgende Politiker begrüßen zu dürfen:

  • CDU – Herr Dirk Bamberger
  • SPD – Frau Handan Özgüven, MdL
  • Grüne – Frau Angela Dorn, MdL
  • Linke – Herr Christian Bubel
  • FDP – Frau Lisa Freitag, Herr René Rock, MdL, Herr Hans-Otto Seitz
  • AfD – Herr Hakola Dippel

Zudem konnten wir die folgenden Fachexperten gewinnen:

  • Hans Teegelbekkers, Vernunftkraft Hessen, Thema: Windkraft generell
  • Dr. Eckhard Kuck, Fachzahnarzt Oralchirugie, Ärzteforum Emissionsschutz, Vorstandsmitglied INOVIB e.V., Thema: Mensch und Gesundheit
  • Dr. Wolfgang Dertz, Landesforstmeister a.D., Thema: Wald und Naturschutz

Durch die Diskussion wird uns als Moderator Herr Jens Koralewski, Korakom Köln, führen.

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Liebe Aktivisten,
der Vorstand möchte Sie herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung einladen. Wir bitte Sie um Rückmeldung zur Teilnahme an der Versammlung.

Die Veranstaltung findet statt am:
Freitag, den 23.3.2018 um 20.00 Uhr
im Restaurant Meteora in Amönau.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Jahresrückblick 2017
  3. Bericht des Kassenprüfers
  4. Entlastung des Vorstands
  5. Ausrichtung und Aktivitäten 2018
  6. Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung müssen spätestens eine Woche vor Sitzungsbeginn schriftlich oder per Mail beim Schriftführer eingereicht werden.

Ich freue mich auf eine möglichst vollständige Versammlung und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Dr. Marc Böttcher
(Schriftführer)

Bauausschuss am 22. Januar 2018

Im Bauausschuss der Stadt Wetter wird am 22. Januar um 19 Uhr in der Stadthalle darüber beraten, ob und wie es in Sachen Windkraft weiter gehen sollte.

Zur Vorbereitung der Sitzung fasst die BI Windkraft Wetter den aktuellen Sachstand zusammen (PDF Dossier).

Fragen & Antworten zur Windkraft in Wetter:

Ich bin neu in dem Thema. Was hat unsere Stadt mit Windkraft zu schaffen?

Es gibt den Teilregionalplan Energie Mittelhessen. Er sieht u.a. vor, zwischen Wetter, Mellnau und Todenhausen Flächen für einen Windpark zur Verfügung zu stellen. Die Stadtverordnetenversammlung hat am 19.3.2013 einstimmig einem Antrag des Magistrats zugestimmt, einen Widerspruch gegen die Fläche zu verfassen.  Diesen Antrag setzte die Verwaltung um, die Bedenken wurden aber letztlich vom Regierungspräsidium Gießen verworfen. Eine Windmessung der Stadt, gemeinsam finanziert mit einem potenziellen Investor, wurde dem RP Gießen im September 2014 vorgelegt, aber ebenfalls nicht anerkannt. Bedrückend: die Messung sagt klar aus, dass am geplanten Standort schlichtweg kaum Wind vorhanden ist.

Am 22.6.2016 haben der Bürgermeister, die Fraktionsvorsitzenden sowie die Ortsvorsteher von Kernstadt, Todenhausen und Mellnau öffentlich gegen die Entscheidung protestiert. Erneut: ohne Erfolg.

Ist der Teilregionalplan Energie Mittelhessen mittlerweile amtlich?

Nein, noch nicht. Die Landesregierung hat den Plan am 21.8.2017 mit einem Vorbehalt befürwortet. Am 8.11. hat die Regional-versammlung diesem Vorbehalt Rechnung getragen. Sobald der Plan im Staatsanzeiger veröffentlich wird, ist er gültig. Das kann jeden Tag der Fall sein. Quelle: RP Gießen

Wieso lese ich in der Zeitung ständig von Windparks im Landkreis, obwohl der Plan noch nicht in Kraft ist?

Die Veröffentlichung des Plans ist eine reine Formsache. Klagen gegen den Plan haben keine aufschiebende Wirkung. Die Verwaltung kann daher bereits jetzt auf dessen Grundlage ohne nennenswertes Risiko handeln. In der Region rumort es derzeit u.a. in Breidenbach, Amöneburg, Lohra, Michelbach, Dexbach, Biedenkopf, Wehrshausen und Mornshausen.

Sind Klagen gegen den Teilregionalplan absehbar? Sind sie realistisch?

Öffentlich bekannt sind u.a. die Ankündigungen von Biebertal und Breidenbach, klagen zu wollen. Die Stadt Alsfeld hat im Jahre 2012 vor dem Verwaltungsgerichtshof Hessen die Windkraft-Regelungen des Regionalplans 2010 gekippt.

Was bedeutet das für unsere Stadt?

In der Stadtverordnetenversammlung am 13.12.2016 sagte der Bürgermeister zu, über das weitere Vorgehen im Bauausschuss „zu gegebener Zeit“ beraten zu wollen.

Klar ist aber auch: sobald sich ein neuer Investor mit dem bisherigen über die Vorverträge einigt, hat er sofort Baurecht, dann gibt es nichts mehr zu entscheiden. Jetzt geplante Windkraftanlagen werden 240m hoch. Im Jahre 2012 sprachen wir von 140m.

Gibt es Alternativen zur Klage?

Ja, mehrere.

  1. Die Stadt könnte die Grundstücke in dem Planungsgebiet erwerben.
  2. Sie könnte die Windkraft-Vorverträge, vom letzten Investor erwerben und in einen vorsorglichen Bebauungsplan integrieren.
  3. Sie könnte über ein Abweichungsverfahren mit einer noch durchzuführenden Windmessung die Herausnahme der Fläche beantragen.

Was fordert die BI von der Stadt?

Handeln Sie, bevor es zu spät ist.

Weihnachtsfeier 2017

Am Freitag, den 1.12.2017, trifft sich die BI Windkraft Wetter im Restaurant Meteora in Amönau in der Raiffeisenstraße 4 um 20 Uhr zur letzten Sitzung in diesem Jahr.

Neben dem gemütlichen Beisammensein wollen wir uns an diesem Abend auch mit den aktuellen Themen der Windkraft beschäftigen. Wie der Presse nahezu täglich zu entnehmen ist, tut sich im Umland einiges, was auch wir auf dem Schirm haben sollten.

Treffen mit der Kommunalpolitik

Die Mitglieder der BI Windkraft Wetter e.V. treffen sich

am Mittwoch, den 5. April 2017,
um 20 Uhr im Restaurant Dolce Vita in Wetter.

Auf dem Programm stehen folgende Themen:

  • Weiteres Vorgehen in Sachen VRG 3105
  • B-Plan, Klage, Einwendung, …

Zu dem Treffen sind die Mitglieder des Magistrats und des Stadtparlaments Wetter herzlich eingeladen.

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2017

Der Vorstand lädt recht herzlich ein zur Jahreshauptversammlung.

Die Veranstaltung findet statt am:
Freitag, den 10.03.2017 um 20:00 Uhr
im Restaurant Meteora, Raiffeisenstr. 4 in Wetter-Amönau

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Jahresrückblick 2016
  3. Bericht des Kassenprüfers
  4. Entlastung des Vorstands
  5. Wahl des Vorstandes
  6. Ausrichtung und Aktivitäten in 2017
  7. Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung müssen spätestens bei Sitzungsbeginn schriftlich oder per Mail beim Schriftführer eingereicht werden. Um Rückmeldung zur Teilnahme wird bis zum 8.3.2017 an den Schriftführer gebeten.